Verkehrsinsel, Dinslaken

 

Kommune: Dinslaken
Naturbasierte Maßnahme: Naturbasierte Maßnahmen: Schaffung einer
Retentionsmulde als grüne
Verkehrsinsel (Innen und
Außenwirkung)

 

Konzeption:
Gemeinsam haben die Stadt Dinslaken und die Zukunftsinitiative Klima.Werk an der Kreuzung Hünxer Straße/Gerhard-Malina-Straße eine Starkregen-Überflutungsfläche geschaffen. Der Bau der Anlage begann Ende Januar 2021. Die Mulde in Dinslaken befindet sich direkt im Kreuzungsbereich angrenzend an die Gewerbegebiete Mitte und Gerhard-Malina-Straße. Sie umfasst eine Fläche von ca. 350 Quadratmetern. Vor den Baumaßnahmen wurde der Boden auf seine Versickerungsfähigkeit geprüft, anschließend die Regenmulde ausgehoben. 15 Stufen führen in die 2,45 Meter tiefe Mulde, 265 Kubikmeter Regenwasser kann die Überflutungsfläche in kürzester Zeit auffangen. Sie entlastet damit die nahegelegene Kreuzung und das Kanalnetz. Danach kann das Wasser auch Stück für Stück wieder im Untergrund versickern und teilweise von der unterirdischen Kanalisation abgeleitet werden. Die Retentionsmulde soll in Zukunft die Folgen von extremen Starkregenereignissen abmildern. Retentionsräume sowie Verdunstungs- und Versickerungsflächen wirken sich positiv auf das Stadtklima aus. Verdunstendes Wasser kühlt bei Hitze die direkte Umgebung. Bauwerke wie die Regenmulde in Dinslaken sind damit ein elementarer Baustein des Schwammstadtkonzeptes und ein wichtiger Beitrag für mehr Klimaresilienz in städtischen Bereichen. Die planungsrechtliche Sicherung der Fläche erfolgte durch ihre Aufnahme in den Bebauungsplan. Für die Planung und bauliche Umsetzung war der Fachdienst Tiefbau der Stadt Dinslaken verantwortlich. Das Klima.Werk unterstütze das Projekt durch die Akquise von Fördermitteln. Mit einer Summe von 55.000 Euro wurde die Maßnahme vom Land NRW über das Ruhrkonferenz-Projekt “Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ gefördert. Die Maßnahme ist in der Lage Wetterextreme aufzufangen und sollte als Vorsorge in Starkregen gefährdeten und besonders versiegelten Bereichen wie Innenstädten und Gewerbegebieten umgesetzt werden.

©Zukunftsinitiative Klima.Werk/EGLV

Klimawirkung:

    

 

Umsetzbarkeit im GI/GE:
Gut bei einer Neubaumaßnahme, höherer Aufwand
durch stat. Vorrausetzungen. Sehr starke
Ausstrahlungswirkung.

Kontakt: Stadt Dinslaken
Stabsstelle Stadtentwicklung
Marcus Beck
Marcus.beck@dinslaken.de

Weitergehende Informationen: https://www.klima-
werk.de/klimaprojekte/ueberflutungsflaeche-
dinslaken

©Zukunftsinitiative Klima.Werk/EGLV

Copyright © 2025 Natur Urban