©Heinz Sielmann Stiftung

SPIR STAR AG, Rimbach

Private Verkehrsfläche

Bepflanzung im Parkplatzbereich, SPIR STAR AG, Rimbach

Kommune: Rimbach

Naturbasierte Maßnahmen: Begrünter Bereich zwischen Parkplatzflächen (klimat. und Innen wie Außenwirkung):

©Heinz Sielmann Stiftung
©SPIR STAR AG

Konzeption:

Die SPIR STAR® AG, ein international führender Hersteller von thermoplastischen Höchstdruckschläuchen mit Sitz in Rimbach/ Odenwald, hat auf seinem Firmengelände in Rimbach verschiedene Bereiche naturnah begrünt und umgestaltet. Dazu zählt u. a. eine rund 30 m2 große Fläche zwischen befestigten Parkplatzbereichen, die mit heimischen Stauden, unterschiedlichen Bodenstrukturen, Holzstämmen sowie Totholzelementen gestaltet wurde. Die Randstreifen, Böschungen und Mauersockel wurden ebenfalls naturnah begrünt und vielseitig gestaltet sowie Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten bereitgestellt. So konnte nicht das Mikroklima (durch Kühlung und Verdunstung) verbessert und das Versickerungspotenzial erhöht werden, sondern auch die Biodiversität (Vogel, Insektenvielfalt) durch die Erweiterung der Habitate gesteigert werden Die kontinuierliche Pflege und Bewirtschaftung übernimmt mittlerweile ein Mitarbeitender des Unternehmens, der sich alle Flächen und die hauseigenen Schafe kümmert. Die Umgestaltung der Parkplatzflächen und des gesamten Firmengeländes erfolgte in Austausch mit der Kommune Rimbach und in Kooperation mit der Heinz Sielmann Stiftung, einer Naturgartenplanerin und einer regionalen Fachfirma. Sie wurde von der Geschäftsleitung initiiert und finanziert. Die Belegschaft wurde beim Pflanzen der Stauden sowie bei der Vermittlung von Hintergrundwissen zur Auswirkung von naturnahen Maßnahmen mit eingebunden. Das Umweltamt der Kommune Rimbach stand hierbei unterstützend zur Seite. Die SPIR STAR AG wurde bereits im Rahmen der Kampagne „1000 Gärten 1000 Arten“ als erstes Unternehmen in Deutschland prämiert sowie mit dem Umweltpreis des Landkreises Bergstraße ausgezeichnet. Die Maßnahme ist in der Lage die Gebietsidentität zu fördern und für Nachahmungseffekte innerhalb der Region zu sorgen. Sie schafft ein besseres Verständnis für Klima und Umwelt und trägt zu einer höheren Aufenthaltsqualität bei. Im gesamten Ge/GI trägt sie zu einem besseren Bewusstsein für Klimaanpassung und Biodiversität bei (Vorbildcharakter).

Klimawirkung:

               

Umsetzbarkeit im GI/GE: Geringer Aufwand, Flächen und Pflanzenauswahl entscheidet über Pflegeintensität. Einbettung in Gesamtkonzept sinnvoll. Positive Strahlwirkung in die Belegschaft und Umgebung (Kunden, andere Unternehmen), Kommune.

Kontakt:

SPIR STAR AG Sabine Steinmann sabine.steinmann@spirstar.de

https://www.spirstar.de/unternehmen/nachhaltigkeit/

https://www.spirstar.de/unternehmen/nachhaltigkeit/odenwald-im-wandel/

https://www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de/Wirtschaft/Wussten-Sie-dass/Die-SPIR-STAR-AG-wurde-als-erste-Firma-bundesweit-fuer-ihr-naturnahes-Gelaende-ausgezeichnet


© cima/2026 (KI-gestützt)

Parkhaus HIP20, Heidelberg

Private Verkehrsfläche

Parkhaus HIP 20 im Innovation Park Heidelberg, Stadtwerke Heidelberg

 

Kommune: Stadt Heidelberg (BW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Hitzeschutz + intensive Fassadenbegrünung) + Stellplätze + PV-Anlage

© cima/2026 (KI-gestützt)

Konzeption:

Das Parkhaus im Innovation Park Heidelberg wurde 2023 eröffnet und vereint moderne Mobilität, Energieeffizienz und ökologische Gestaltung in einem zukunftsweisenden Gebäudekonzept. Ziel war es, den funktionalen Anspruch eines Parkhauses mit nachhaltigen und klimafreundlichen Komponenten zu verbinden.

Das Gebäude bietet 671 großzügige PKW-Stellplätze sowie 657 Fahrradstellplätze. 32 Elektro-Ladepunkte stehen bereits zur Verfügung; insgesamt sind 120 Anschlüsse vormontiert, sodass das Angebot bei wachsender Nachfrage flexibel erweitert werden kann.

Ein Technikturm mit integrierter Kälteanlage nutzt die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage mit 1.650 Modulen und einer Leistung von 530 Kilowatt, um erneuerbare Energie zur Kälteerzeugung für das Quartier bereitzustellen.

An der östlichen Gebäudeseite befindet sich eine rund 550 Quadratmeter große begrünte Fassade. Diese dient nicht nur als gestalterisches Element, sondern auch als Lebensraum für Insekten und Fledermäuse, verbessert das Mikroklima und trägt zu einer besseren Luftqualität im Stadtteil bei.

Die Kosten für das Parkhaus sowie für das Gebäude des Technikturm belaufen sich auf 21 Millionen Euro (ohne technische Komponenten).

Klimawirkung:

       

Übertragbarkeit auf GI/GE:
sehr gut – Die Kombination aus Parken, Energiegewinnung und Begrünung bietet hohes Potenzial für nachhaltige und flächeneffiziente Lösungen in Gewerbegebieten.

Kontakt:

Alke Maus
Referentin Unternehmenskommunikation Bergbahn, Garagen
Tel.: 062215134151
E-Mail: alke.maus@swhd.de

Weitergehende Informationen:

Link: Parkhaus HIP 20 Heidelberg


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