©WILO SE

Wilo Dortmund

Fassadengestaltung

wandgebundene Fassadenbegrünung bei Wilo in
Dortmund

Kommune: Dortmund
Naturbasierte Maßnahme: Vertikalbegrünung
(klimat. und Innen-wie Außenwirkung)

Konzeption:

Als Pionier für nachhaltige und intelligente Wassertechnologie legt Wilo viel Wert auf Nachhaltigkeit. Beim Neubau des Konzernhauptsitzes in Dortmund hat das Unternehmen daher viel Wert auf eine klimaangepasste Konzeption gelegt. Durch die vorgesetzte Stahlkonstruktion mit aufgehender Vertikalbegrünung am Networking Cube, dem Marktpartnerbegegnungszentrum auf dem Wilopark, setzt der Technologiekonzern ein sichtbares Zeichen und leistet einen Beitrag zu Klimaschutz und Anpassung. Zu diesem Zweck wurden 156 vorkultivierte Pflanzkübel mit Efeu und Zaunreben in Metallbehältern an der Südfassade des Gebäudes eingesetzt. Die Vorkultivierung ermöglicht eine schnelle, großflächige Begrünung. Die sechsreihige Bepflanzung umfasst insgesamt 1.000 Pflanzen. Eine vollautomatische Bewässerungsanlage stellt die Wasser- und Nährstoffversorgung sicher. Wartungsstege erleichtern die Pflege. Die Triebe wachsen überhängend nach unten. Die Begrünungsfläche nimmt rund 610 m2 ein. Vertikalbegrünung lässt sich gut mit Glas- und Metallfassaden kombinieren und eignet sich besonders für versiegelte Standorte. Zwar ist diese Art der Begrünung deutlich aufwändiger als die bodengebundene Variante, doch bietet sie einen Temperaturausgleich: Im Sommer fungiert die Begrünung als natürliche Verschattung der Räumlichkeiten und reduziert den Wärmeeintrag im Gebäude. Darüber hinaus konnten durch die Maßnahme architektonische Akzente gesetzt werden, die Aufenthaltsqualität erheblich verbessert und die Gebietsidentität gefördert werden. Im gesamten Ge/GI hat sie eine Signalwirkung und sorgt für Nachahmungseffekte auch innerhalb und außerhalb des Gewerbegebietes.

©WILO SE
©WILO SE

Klimawirkung:

          

Umsetzbarkeit im GI/GE:
Größerer technischer und finanzieller Aufwand,
geeignet bei großen Glasfassaden und
Bürogebäuden. Schnellere Umsetzung aufgrund
der Vorkultur

Kontakt:
Klaudius Notzon
WILO SE
Wilopark 1
44263
Dortmund
Deutschland
klaudius.notzon@wilo.com
https://www.leonhards.de/portfolio/wilo-dortmund-gebaeudebegruenung/
Wilo eröffnet Networking Cube: Innovatives Zentrum
für Austausch und Vernetzung | Wilo

©Stefan Tuschy/EGLV
©Stefan Tuschy/EGLV

©friederichs.gmbh

Carl Friederichs GMBH, Frankfurt

Fassadengestaltung

Bodengebundene Fassadenbegrünung bei Carl Friederichs GmbH in Frankfurt

Fassaden der Werkshallen der Carl Friederichs GmbH in Fechenheim-Nord/Seckbach

Kommune: Stadt Frankfurt
Multifunktionalität: Bodengebundene Fassadenbegrünung
(klimat. und Innen- wie Außenwirkung)

©friederichs.gmbh
©friederichs.gmbh

Das Karosseriebauunternehmen Carl Friederichs hat seinen Sitz im dicht bebauten Frankfurter Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach. Da nur wenige Bodenflächen für eine Begrünung zur Verfügung stehen, wurde die Möglichkeit der bodengebundenen, vertikalen Begrünung genutzt. Die Fassadenbegrünung der massiven, mit Rankhilfen versehenen Hallen wirkt sich positiv auf das Mikroklima und die Innenraumtemperatur aus. So bleiben die Gebäude auch im Sommer wesentlich kühler. Grüne Fassaden können 40 bis 80 % aller Sonnenstrahlen reflektieren, absorbieren und so die Temperatur der Fassade um bis zu 30°C senken. Um eine doppelte Wirkung zu erzielen, wurde die Begrünung mit einem Bienennährgehölz, wilder Wein (Parthenocissus), durchgeführt. Die Bepflanzung braucht wenig Pflege. Die Maßnahme wurde mit dem städtischen Förderprogramm „Frankfurt frischt auf“ gefördert. Die Maßnahme ist in der Lage die Gebietsidentität zu fördern und für Nachahmungseffekte innerhalb des Gewerbegebietes zu sorgen. Im gesamten Ge/GI trägt sie zur Klimaneutralität der Kommune bei und stärkt Ihren Status (Vorbildcharakter).

Klimawirkung:

           

Umsetzbarkeit im GI/GE:

geringer Aufwand bei Fassaden, Rankgitter müssen bereitgestellt werden. Pflanzenwahl wichtig entscheidet über Intensität des Rückschnittes.

(Begrünung bietet weitere Wärmedämmung, Schutz vor Hitze und Kälte)

Kontakt:

Frank Schülke

f.schuelke@cf-frankfurt.de


© Spaleck GmbH

Spaleck GmbH Bocholt Fassadenbegrünung

Fassadengestaltung

Gebäudefassaden der Spaleck GmbH in Bocholt

 

Kommune: Stadt Bocholt (NRW)
Naturbasierte Maßnahme: bodengebundene Fassadenbegrünung (klimat. und Innen-wie Außenwirkung)  

© Spaleck GmbH
© Spaleck GmbH

Konzeption:

Das Maschinenbauunternehmen Spaleck GmbH & Co. KG in Bocholt setzt auf nachhaltige Flächengestaltung und ökologische Maßnahmen. In den Jahren 2020/2021 wurden verschiedene Gebäude an der Robert-Boschstraße begrünt, um das stark versiegelte Areal besser an den Klimawandel anzupassen.  Dazu wurden schmale Beetstreifen vor Bürogebäuden und Hallen mit wildem Wein und Clematis bepflanzt. Metallrankgitter an den Wänden ermöglichen den Pflanzen ein Hochranken und schützen die Bausubstanz. Die Begrünungsfläche nimmt rund 800 m2 ein (80 m x 10m Höhe). Die Maßnahme konnte durch das kommunale Förderprogramm „Business und Biodiversity“ der Kommune Bocholt mit rund.300 Euro gefördert werden. Die Rankgitter wurden zugekauft, die Kosten beliefen sich auf 77,81 € pro Gitter. Der Pflegeaufwand besteht in regelmäßigem Gießen, Schnitt und Kontrolle.  

Im Sommer kühlt die Fassadenbegrünung, im Winter dagegen bietet sie eine gute Wärmedämmung und sorgt so für niedrigere Heizkosten. Im Gewerbegebiet an der Robert-Boschstraße hat die Firma Spaleck GmbH mit seiner bodengebundenen Fassadenbegrünung nicht nur eine grüne Oase geschaffen, sondern auch das Mikroklima des stark versiegelten 70 iger Jahre Gebietes verbessert. Die Aufenthaltsqualität konnte erheblich verbessert und die Gebietsidentität gefördert werden.  Im gesamten Ge/GI hat sie eine Signalwirkung und sorgt für Nachahmungseffekte innerhalb des Gewerbegebietes.

Klimawirkung:

           

 

Umsetzbarkeit im GI/GE:  

Leicht umsetzbar, geringer technischer Aufwand bei gemauerten Fassaden, aufwendiger bei Hallen aus Stahlblech.  

Kontakt:

SPALECK GmbH 
E-Mail: info@spaleck.de
Tel.: 0287121340

weitergehende Informationen:

Link: SPALECK GmbH Nachhaltigkeit


© Osterrath GmbH & Co. KG

Osterrath GmbH, Bad Laaspe

Fassadengestaltung

Fassadenbegrünung des Verwaltungsgebäudes der Osterath GmbH in Bad Laaspe

 

Kommune: Stadt Bad Laapse (NRW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Hitzeschutz + intensive Fassadenbegrünung + Verbesserung der Luftqualität)

© Osterrath GmbH & Co. KG

Konzeption:

Die rund 650 m² große Fassade des Verwaltungsgebäudes der Osterath GmbH, einem familiengeführten Unternehmen für präzise Stanz- und Rohrformprodukte, wurde 2018 umfassend begrünt. Die Begrünung erfüllt gleich mehrere Ziele: Sie verbessert die Ästhetik des Gebäudes und hinterlässt beim Kunden einen positiven ersten Eindruck, wirkt gleichzeitig als natürliche Gebäudeisolierung und unterstützt die Verbesserung der Luftqualität.

Durch die Fassadengestaltung werden die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) unterstützt. Besonders bei heißen Sommertagen sorgt die Begrünung dafür, dass das Gebäude angenehm temperiert bleibt, wodurch das Raumklima für Mitarbeitende verbessert wird. Darüber hinaus trägt die Bepflanzung zur ökologischen Aufwertung der Umgebung bei und stärkt das nachhaltige Erscheinungsbild des Unternehmens.

Klimawirkung:

   

 

Übertragbarkeit auf GI/GE:
gut – Begrünte Fassaden bieten in GI/GE großes Potenzial, da sie ungenutzte Wandflächen effektiv nutzen. Sie tragen zur Kühlung der Gebäude bei, verbessern das Mikroklima und können das Erscheinungsbild der Betriebsgebäude deutlich aufwerten. Eine regelmäßige Pflege und ein angepasstes Bewässerungssystem sind Voraussetzung.

Kontakt:

Osterath GmbH
Mitja Alexander Karpf
E-Mail: info@osterrath.de
Tel.: 0275437530

Weitergehende Informationen:

Link: Fassadenbegrünung Osterath GmbH, Bad Laaspe


© JULIUS KLINKE GmbH & Co. KG

Julius Klinke, Neuenrade

Fassadengestaltung

Fassadenbegrünung der Firma Julius Klinke in Neuenrade

 

Kommune: Stadt Neuenrade (NRW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Hitzeschutz + intensive Fassadenbegrünung + Verbesserung der Luftqualität)

© JULIUS KLINKE GmbH & Co. KG
© JULIUS KLINKE GmbH & Co. KG

Konzeption:

Um das Raumklima im Lager dauerhaft auf einem angenehmen Temperaturniveau zu halten, wurde an der Außenfassade eine 450 m² große vertikale Begrünung installiert. Innerhalb eines Monats verdunstet diese Fläche rund 25 m³ Wasser und erzeugt dadurch eine Kühlleistung von etwa 58,65 Kilowatt – das entspricht rund 138 Watt pro Quadratmeter.

Die natürliche Fassadenkühlung ergänzt bestehende Maßnahmen des Unternehmens, wie die flächendeckende Dachbegrünung aller Werk- und Produktionshallen zur Verbesserung des Raumklimas an den Arbeitsplätzen.

Die grüne Fassade wird drei- bis viermal jährlich gewartet. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen sowie das Nachfüllen von Nährstoffen, um eine dauerhafte Pflanzenversorgung sicherzustellen. Im Unterschied zu einem Flachdach erfordert die vertikale Begrünung ein komplexes Bewässerungssystem, das die Versorgung der Pflanzen zuverlässig gewährleistet.

Klimawirkung:

   

Übertragbarkeit auf GI/GE:
gut – Vertikale Begrünungen eignen sich besonders für großflächige Fassaden in GI/GE. Sie verbessern das Mikroklima, senken die Gebäudetemperatur und steigern die Aufenthaltsqualität. Voraussetzung sind eine angepasste Bewässerung sowie regelmäßige Pflege.

Kontakt:

Julius Klinke GmbH & Co. KG
E-Mail: j.dalgkitsis@julius-klinke.de

Weitergehende Informationen:

Link: Fassadenbegrünung Neuenrade


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