© cima/2026 (KI-gestützt)

Parkhaus HIP20, Heidelberg

Gewerbe- und Industriegebiet

Parkhaus HIP 20 im Innovation Park Heidelberg, Stadtwerke Heidelberg

 

Kommune: Stadt Heidelberg (BW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Hitzeschutz + intensive Fassadenbegrünung) + Stellplätze + PV-Anlage

© cima/2026 (KI-gestützt)

Konzeption:

Das Parkhaus im Innovation Park Heidelberg wurde 2023 eröffnet und vereint moderne Mobilität, Energieeffizienz und ökologische Gestaltung in einem zukunftsweisenden Gebäudekonzept. Ziel war es, den funktionalen Anspruch eines Parkhauses mit nachhaltigen und klimafreundlichen Komponenten zu verbinden.

Das Gebäude bietet 671 großzügige PKW-Stellplätze sowie 657 Fahrradstellplätze. 32 Elektro-Ladepunkte stehen bereits zur Verfügung; insgesamt sind 120 Anschlüsse vormontiert, sodass das Angebot bei wachsender Nachfrage flexibel erweitert werden kann.

Ein Technikturm mit integrierter Kälteanlage nutzt die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage mit 1.650 Modulen und einer Leistung von 530 Kilowatt, um erneuerbare Energie zur Kälteerzeugung für das Quartier bereitzustellen.

An der östlichen Gebäudeseite befindet sich eine rund 550 Quadratmeter große begrünte Fassade. Diese dient nicht nur als gestalterisches Element, sondern auch als Lebensraum für Insekten und Fledermäuse, verbessert das Mikroklima und trägt zu einer besseren Luftqualität im Stadtteil bei.

Die Kosten für das Parkhaus sowie für das Gebäude des Technikturm belaufen sich auf 21 Millionen Euro (ohne technische Komponenten).

Klimawirkung:

       

Übertragbarkeit auf GI/GE:
sehr gut – Die Kombination aus Parken, Energiegewinnung und Begrünung bietet hohes Potenzial für nachhaltige und flächeneffiziente Lösungen in Gewerbegebieten.

Kontakt:

Alke Maus
Referentin Unternehmenskommunikation Bergbahn, Garagen
Tel.: 062215134151
E-Mail: alke.maus@swhd.de

Weitergehende Informationen:

Link: Parkhaus HIP 20 Heidelberg


© Osterrath GmbH & Co. KG

Osterrath GmbH, Bad Laaspe

Gewerbe- und Industriegebiet

Fassadenbegrünung des Verwaltungsgebäudes der Osterath GmbH in Bad Laaspe

 

Kommune: Stadt Bad Laapse (NRW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Hitzeschutz + intensive Fassadenbegrünung + Verbesserung der Luftqualität)

© Osterrath GmbH & Co. KG

Konzeption:

Die rund 650 m² große Fassade des Verwaltungsgebäudes der Osterath GmbH, einem familiengeführten Unternehmen für präzise Stanz- und Rohrformprodukte, wurde 2018 umfassend begrünt. Die Begrünung erfüllt gleich mehrere Ziele: Sie verbessert die Ästhetik des Gebäudes und hinterlässt beim Kunden einen positiven ersten Eindruck, wirkt gleichzeitig als natürliche Gebäudeisolierung und unterstützt die Verbesserung der Luftqualität.

Durch die Fassadengestaltung werden die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) unterstützt. Besonders bei heißen Sommertagen sorgt die Begrünung dafür, dass das Gebäude angenehm temperiert bleibt, wodurch das Raumklima für Mitarbeitende verbessert wird. Darüber hinaus trägt die Bepflanzung zur ökologischen Aufwertung der Umgebung bei und stärkt das nachhaltige Erscheinungsbild des Unternehmens.

Klimawirkung:

   

 

Übertragbarkeit auf GI/GE:
gut – Begrünte Fassaden bieten in GI/GE großes Potenzial, da sie ungenutzte Wandflächen effektiv nutzen. Sie tragen zur Kühlung der Gebäude bei, verbessern das Mikroklima und können das Erscheinungsbild der Betriebsgebäude deutlich aufwerten. Eine regelmäßige Pflege und ein angepasstes Bewässerungssystem sind Voraussetzung.

Kontakt:

Osterath GmbH
Mitja Alexander Karpf
E-Mail: info@osterrath.de
Tel.: 0275437530

Weitergehende Informationen:

Link: Fassadenbegrünung Osterath GmbH, Bad Laaspe


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Mitsubishi-Zentrale, Ratingen

Gewerbe- und Industriegebiet

Außengelände der Mitsubishi-Zentrale in Ratingen

 

Kommune: Stadt Ratingen (NRW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Hitzeschutz + Verbesserung der Luftqualität + Regenwasserspeicherung) + Aufenthalts-/Freizeitfläche

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Konzeption:

Das Außengelände der Mitsubishi-Zentrale in Ratingen nutzt ein intelligentes Retentions-Gründach mit Sedum-Bepflanzung zur Speicherung von Regenwasser, gleichzeitiger Entlastung der Kanalisation und Schaffung einer grünen Aufenthaltsfläche. Der ergänzende „NaturRaum“ fördert Biodiversität durch naturnahe Bepflanzungen und schafft einen Umweltbildungsort für Mitarbeitende und Besucher:innen. Zudem wurde hier ein das Gelände querender Bach zu einem naturnahen mäandrierenden Wasserlauf umgestaltet.

Hinter dem Gebäude entstand zudem auf rund 800 Quadratmetern eine insektenfreundliche Grünlandschaft, die mit ihrer Vielfalt aus Stauden, essbaren Kräutern und Obstbäumen den Nachhaltigkeitsgedanken des Gesamtkonzepts fortführt.

Die klimaan­gepassten Umgestaltungen sind eine Selbstfinanzierung durch Mitsubishi, kombiniert mit dem unternehmerischen Know‑how der eigenen Energie‑ und Klimatechnik.

Klimawirkung:

               

Übertragbarkeit auf GI/GE:
sehr gut – naturnahe Gestaltung von Freiflächen und Dächern als Aufenthaltsräume, grüne Pausen- und Umweltbildungsräume für Mitarbeitende.

Kontakt:

Mitsubishi Electric Europe B.V.
E-Mail: pr@meg.mee.com

Weitergehende Informationen:

Link: Mitsubishi-Zentrale Ratingen


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Logistikzentrum Prologis und Yusen Logistics GmbH, Bottrop

Gewerbe- und Industriegebiet

Multifunktionale Wirtschaftsfläche „Logistikzentrum der Prologis und Yusen Logistics GmbH“

 

Kommune: Stadt Bottrop (NRW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Regenwasserversickerung + Fassadenbegrünung, Verbesserung des Mikroklimas) + PV- Anlage

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Konzeption:

Das 2025 auf einer Brachfläche fertiggestellte Logistikzentrum der Prologis und Yusen Logistics GmbH gilt als Vorzeigebeispiel für klimagerechtes und ökologisches Bauen.
Der Standort vereint u. a. Solarenergie (3,6 MWp, Strom für ca. 1.000 Haushalte) und nachhaltige Baustoffe mit einer begrünten Außenfassade, die das Gebäude optisch aufwertet und zugleich die Umgebungstemperatur senkt. Ergänzt wird dies durch grüne Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeitenden sowie ein effizientes Regenwassermanagement über Zisternen. Die Begrünung der Mezzanine in den Lagerhallen trägt aktiv zur Klimaanpassung bei, indem das Raumklima verbessert und die Luftqualität gesteigert wird, welche kontinuierlich über Sensoren überwacht wird. Die Bewässerung von Begrünungsanalagen erfolgt automatisiert und das Gebäude insgesamt funktioniert all-electric – fossile Energieträger sind daher obsolet.

Laut Prologis in Bottrop führen die umgesetzten Maßnahmen zu starken Wettbewerbsvorteilen gegenüber anderen Unternehmen, die sich insbesondere im Auftreten gegenüber Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden sowie im Unternehmensimage zeigen. Durch die konsequente Integration ökologischer Konzepte in die Betriebsflächen werden Energieverbrauch gesenkt und Ressourceneffizienz sowie die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert. Die verbesserten Aufenthaltsqualitäten erhöhen die Attraktivität für Mitarbeitende im Wettbewerb um Fachkräfte. Kundinnen und Kunden profitieren von geringeren Betriebskosten und einem reduzierten CO₂-Fußabdruck. Insgesamt wird damit sowohl das Portfolio als auch das interne und externe Image von Prologis gestärkt.

Mit den zahlreichen Maßnahmen erfüllt das Unternehmen die Standards des Platin-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) sowie der ISO 14001 (weltweit akzeptierte und angewendete Standard für Umweltmanagementsysteme). Zugleich ist die Standortgestaltung ein wichtiger Baustein der Net-Zero-Strategie von Prologis, insbesondere durch den konsequenten „all electric“-Ansatz.

Die erfolgreiche Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen beruhte von Beginn an auf einer stark partnerschaftlich geprägten Herangehensweise anstelle von starren Vorgaben und auf einer engen und kontinuierlichen Zusammenarbeit mit verschiedenen Verwaltungsbereichen der Kommune, insbesondere dem Tiefbauamt, der Natur- und Artenschutzbehörde sowie der Stadtplanung und Wirtschaftsförderung. Zudem bot der Bebauungsplan aufgrund seines Alters große Handlungsspielräume, die konsequent zur Implementierung von nachhaltigen und zukunftsorientierten Maßnahmen genutzt wurden.

Klimawirkung:

           

Übertragbarkeit auf GI/GE:

sehr gut – die im Logistikzentrum umgesetzten Maßnahmen lassen sich vielseitig auf andere Neubauprojekte, nicht nur im Logistikbereich übertragen. Begrünte Fassaden, Photovoltaikanlagen, Regenwassermanagement und der Einsatz nachhaltiger Baustoffe können flexibel an unterschiedliche Gebäudetypen angepasst werden.

Prologis hat Teile der Maßnahmen aus Bottrop bereits an weiteren Unternehmensstandorten weltweit umgesetzt und setzt dies fort.

Kontakt:

Prologis und Yusen Logistics GmbH
Maria Mateen, External Communication Manager – Northern Europe
E-Mail: mmateen@prologis.com

Weitergehende Informationen:

Link: https://www.bottrop.de/wirtschaft/aktuelles/eroeffnung-prologis.php


© cima/2026 (KI-gestützt)

Cemex Deutschland AG, Rüdersdorf

Gewerbe- und Industriegebiet

Umbau Cemex Mitarbeiterparkplatz in der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin

 

Kommune: Stadt Rüdersdorf bei Berlin (BE)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Regenwasserversickerung + Hochwasser-/Überflutungsschutz) + Stellplätze

© cima/2026 (KI-gestützt)

Konzeption:

Der Mitarbeiterparkplatz der Cemex Deutschland AG in der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin wurde im Jahr 2016 erneuert und mit dem wasserdurchlässigen Dränbeton Pervia® Top gestaltet. Durch den speziellen Hohlraumgehalt des Materials kann Regenwasser direkt vor Ort versickern, wodurch die Kanalisation entlastet und das Wasser effizient vor Ort zurückgehalten wird.

Die Fläche ist langlebig, belastbar und fugenlos ausgeführt, sodass eine gleichmäßige Nutzung möglich ist. Mit dem Einsatz von Dränbeton wird gezeigt, wie Industrie- und Gewerbeflächen ökologisch sinnvoll gestaltet werden können. Die Maßnahme kombiniert Funktionalität und Nachhaltigkeit, reduziert die Oberflächenversiegelung, ermöglicht einen schonenden Umgang mit Regenwasser und unterstützt ein klimagerechtes Wasser­management. Auf der Homepage der Cemex AG, die selbst Beton in verschiedenen Varianten herstellt, liegen Informationen über die aktuellen (Drän)betonpreise vor: Beton Preise pro m3 | CEMEX Deutschland AG – Cemex

Klimawirkung:

       

Übertragbarkeit auf GI/GE:
sehr gut – Dränbeton-Parkflächen lassen sich problemlos auf anderen GI/GE mit Stellplätzen umsetzen. Sie reduzieren Oberflächenabfluss und ermöglichen ein nachhaltiges Regenwassermanagement, ohne die alltägliche Nutzung der Fläche einzuschränken.

Kontakt:

CEMEX Deutschland AG
E-Mail: christian.kalytta@cemex.com
Tel.: 03033009240

Weitergehende Informationen:

Link: Wasserdurchlässiger Mitarbeiterparkplatz


© Stadt Bocholt

Technologiepark, Bocholt

Gewerbe- und Industriegebiet

Grüner Pausenraum in Bocholt

 

Kommune: Stadt Bocholt (NRW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Hitzeschutz + Verbesserung der Luftqualität + Regenwasserspeicherung) + Aufenthalts-/Freizeitfläche

© Stadt Bocholt
© Stadt Bocholt

Konzeption:

Im Rahmen des Projektes „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ konnte die Stadt Bocholt im Jahr 2021 Fördermittel des FONA-Programms nutzen, um den Bereich an der großen Eiche der Konrad-Zuse-Straße multifunktional aufzuwerten. Die anliegenden Unternehmen hatten vorab die Möglichkeit, in einer digitalen Umfrage über die gewünschten Maßnahmen abzustimmen.

Entstanden ist daraus eine Bank-Tisch-Kombination sowie eine bepflanzte Trockenmauer, die Lebensraum für Wildbienen bietet. In Zukunft soll die Fläche einen grünen Pausenraum oder freien Arbeitsplatz bieten und Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort vernetzen.​

Klimawirkung:

           

Übertragbarkeit auf GI/GE:
sehr gut – Kleine Flächen in GI/GE lassen sich durch Begrünung, Aufenthaltsmöglichkeiten und biodiversitätsfördernde Elemente multifunktional aufwerten und fördern zugleich Vernetzung, Aufenthaltsqualität und Biodiversität.

Kontakt:

Stadt Bocholt
Rainer Ebbing
E-Mail: rainer.ebbing@bocholt.de
Tel.: 028719533258

Weitergehende Informationen:

Link: Grüner Pausenraum Gewerbegebiet Bocholt


© VAUDE Sport GmbH & Co. KG

VAUDE Sport GmbH & Co. KG, Tettnang

Gewerbe- und Industriegebiet

Begrünter Innenhof von VAUDE in Tettnang

 

Kommune: Stadt Tettnang (BW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung
(Hitzeschutz + Verbesserung der Luftqualität + Regenwasserspeicherung) + Aufenthaltsraum

© VAUDE Sport GmbH & Co. KG
© VAUDE Sport GmbH & Co. KG

Konzeption:

Um für die rund 500 Mitarbeitenden zukunftsorientierte und gesunde Arbeitsplätze zu schaffen, wurde das Firmengelände der VAUDE Sport GmbH & Co. KG in Tettnang umfassend neugestaltet. Dabei entstanden ein modernes Bürokonzept, ein begrünter Campus, eine Bio-Kantine und viele weitere Verbesserungen.

Im Zuge dieser Maßnahmen wurde eine rund 1.500 Quadratmeter große, zuvor vollständig versiegelte Parkplatzfläche entsiegelt und in eine artenreiche Magerrasenlandschaft umgewandelt, die sich an der natürlichen Alpenvegetation orientiert. Eine große Holzterrasse lädt heute zum entspannten Mittagessen im Freien ein, während eine zehn Meter hohe Kletterwand den zentralen Blickpunkt des neuen Areals bildet. Der Innenhof bietet nun wertvollen Lebensraum für Insekten, fördert die Biodiversität und schafft zugleich eine attraktive Aufenthaltsfläche für Mitarbeitende und Gäste. Die Umgestaltung verbessert nicht nur das Mikroklima, sondern ermöglicht auch eine natürliche Regenwasserversickerung und trägt damit zur Grundwasserneubildung sowie zum Hochwasser- und Überflutungsschutz bei.

Auf die entfallenden Parkplätze wird bewusst verzichtet. Stattdessen motiviert das Unternehmen seine Mitarbeitenden bereits seit Jahren, umweltfreundliche Alternativen für den Arbeitsweg zu nutzen, etwa firmeneigene E-Bikes oder einen Shuttle-Service. Insgesamt entstanden durch den rund 7 Millionen Euro teuren Um- und Neubau zusätzlich 3.000 Quadratmeter Bürofläche.

Klimawirkung:

           

Übertragbarkeit auf GI/GE:
sehr gut – Die Entsiegelung und Begrünung von Innenhöfen und / oder Parkplätzen schafft multifunktionale Freiräume und fördert Aufenthaltsqualität für Mitarbeitende, die Biodiversität sowie das Mikroklima.

Kontakt:

VAUDE Sport GmbH & Co. KG
Birgit Weber
E-Mail: birgit.weber@vaude.com
Tel.: 075425306173

Weitergehende Informationen:

Link: VAUDE Zentrale Tettnang


© JULIUS KLINKE GmbH & Co. KG

Julius Klinke, Neuenrade

Gewerbe- und Industriegebiet

Fassadenbegrünung der Firma Julius Klinke in Neuenrade

 

Kommune: Stadt Neuenrade (NRW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Hitzeschutz + intensive Fassadenbegrünung + Verbesserung der Luftqualität)

© JULIUS KLINKE GmbH & Co. KG
© JULIUS KLINKE GmbH & Co. KG

Konzeption:

Um das Raumklima im Lager dauerhaft auf einem angenehmen Temperaturniveau zu halten, wurde an der Außenfassade eine 450 m² große vertikale Begrünung installiert. Innerhalb eines Monats verdunstet diese Fläche rund 25 m³ Wasser und erzeugt dadurch eine Kühlleistung von etwa 58,65 Kilowatt – das entspricht rund 138 Watt pro Quadratmeter.

Die natürliche Fassadenkühlung ergänzt bestehende Maßnahmen des Unternehmens, wie die flächendeckende Dachbegrünung aller Werk- und Produktionshallen zur Verbesserung des Raumklimas an den Arbeitsplätzen.

Die grüne Fassade wird drei- bis viermal jährlich gewartet. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen sowie das Nachfüllen von Nährstoffen, um eine dauerhafte Pflanzenversorgung sicherzustellen. Im Unterschied zu einem Flachdach erfordert die vertikale Begrünung ein komplexes Bewässerungssystem, das die Versorgung der Pflanzen zuverlässig gewährleistet.

Klimawirkung:

   

Übertragbarkeit auf GI/GE:
gut – Vertikale Begrünungen eignen sich besonders für großflächige Fassaden in GI/GE. Sie verbessern das Mikroklima, senken die Gebäudetemperatur und steigern die Aufenthaltsqualität. Voraussetzung sind eine angepasste Bewässerung sowie regelmäßige Pflege.

Kontakt:

Julius Klinke GmbH & Co. KG
E-Mail: j.dalgkitsis@julius-klinke.de

Weitergehende Informationen:

Link: Fassadenbegrünung Neuenrade


© cima/2026 (KI-gestützt)

John Deere, Mannheim

Gewerbe- und Industriegebiet

Dachbegrünung und Abwasserreinigung der Firma John Deere in Mannheim

 

Kommune: Stadt Mannheim (BW)
Multifunktionalität: Klimaanpassung (Regenwasserspeicherung + Hitzeschutz + intensive Dachbegrünung + Verbesserung der Luftqualität) + natürliche Abwasserbereinigung

© cima/2026 (KI-gestützt)

Konzeption:

Bei der Firma John Deere in Mannheim wurde ein 166 m² großes Sumpfpflanzendach errichtet, welches das in der Produktion anfallende industrielle Abwasser auf natürliche Weise reinigt. Das innovative System kombiniert Gebäudebegrünung mit ökologischer Wasseraufbereitung. Täglich werden 10 Kubikmeter Abwasser über die Pflanzenkläranlage gereinigt.

Das Abwasser wird von einem Produktionsgebäude auf die Dachfläche des benachbarten, über hundert Jahre alten Gebäudes geleitet, wo der Reinigungsprozess stattfindet. Damit die alte Bausubstanz die Anlage tragen kann, wurde auf übliche schwere Baukörper verzichtet. Stattdessen leitet eine freitragende Holzständerbauweise die Lasten über die Außenwände ab und reduziert so die Dachbelastung.

Immergrüne Pflanzen gewährleisten die Reinigungsleistung über das ganze Jahr hinweg. Gleichzeitig verbessert die Begrünung das Mikroklima, fördert die Biodiversität und zeigt, wie industrielle Infrastruktur ökologisch aufgewertet werden kann.

Klimawirkung:

       

 

Übertragbarkeit auf GI/GE:
gut – Flachdächer in GI/GE bieten ein hohes Potenzial für naturbasierte Wasserreinigungssysteme oder Dachbegrünung. Das Konzept ist geeignet, wenn industrielle Prozessabwässer anfallen. Voraussetzung ist eine ausreichende Dachlast bzw. eine angepasste Bauweise der Reinigungskonstruktion.

Kontakt:

John Deere GmbH & Co. KG, Mannheim

Weitergehende Informationen:

Beispiel für eine weitere Dachbegrünung mit verfahrenstechnischem Nutzen: Die ehemalige Dachbegrünung der Kelterei Possmann in Frankfurt und ihre Integration in den Kühlkreislauf des Apfelweinkellers: siehe S. 9: https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/klima/klimprax/Gewerbegebiete-_klimaangepasst_und_fit_web.pdf


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